Sie wissen noch nicht, wohin im nächsten Urlaub? Hier eine kleine Entscheidungshilfe:
Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, war noch eine Schaufel Materie übrig. Die warf er übers Meer und sprach: "Werde es, was es wolle!" So entstanden die Lofoten und Vesterålen. (aus einer norwegischen Sage)
Schroffe Felsen, alpine Berge, wilde Küsten, schnelle Licht- und Wetterwechsel, das sind die Lofoten und Vesterålen. Aber auch sanfte, grüne Wiesen, lange Sandstrände und eine traumhafte Ruhe sind charakteristisch für diese Landschaft.
Hier findet man malerische Fischerdörfer, eingekeilt von Felsen und Fjorden, Bauten und Siedlungen, deren Ursprung sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen läßt, aber auch moderne Orte mit Industrieansiedlungen.
Die Lofoten und Vesterålen sind Inselgruppen vor der Küste Nordnorwegens, ca. 200 km nördlich des Polarkreises. Dieser verhältnismäßig kleine Teil Norwegens ist zweifellos eine Besonderheit, da hier die vielfältigsten Landschaftsformen in einmaliger Weise vereint sind und eine überwältigende Naturkulisse bilden.
"Lofoten" heißt auf deutsch "der Luchsfuß". Das Suffix "en" bildet den bestimmten Artikel und zeigt nicht etwa den Plural an. Deshalb ist es eigentlich falsch, "die Lofoten" zu sagen. Der Name "Vesterålen" ist übrigens aus dem altnordischen Wort "vestrall " entstanden, das übersetzt "Landstreifen im Westen" bedeutet.
Derjenige, der die Lofoten und Vesterålen erkundet, wird feststellen, dass dieser abseits gelegene Teil Norwegens sehr viel zu bieten hat. Wenige Wochen reichen nicht aus, um die so klein wirkenden Inseln vollständig zu erfassen.
Wer die Lofoten und Vesterålen erst einmal lieben gelernt hat, wird sicher nicht das letzte Mal hier gewesen sein.
Aktuelle Informationen durch Links
Allgemeine Information gibt es beim norwegischen Fremdenverkehrsamt.
Hier sind Links von den Touristenämtern der einzelnen Kommunen. Leider gibt es offenbar keine Seiten für die gesamten Lofoten und die gesamten Vesterålen.
Vågan, Røst und Værøy, Hadsel, Sortland, Bø, Øksnes, Andøy fehlen noch in meiner Auflistung.
Johannes Steinbrück hat auf seinen Lofoten-Seiten viele Informationen und Links über die Lofoten zusammengetragen. Ich danke ihm dafür und kann einen Besuch bei ihm sehr empfehlen.
Die Tageszeitung "Lofotposten" liefert immer interessante Informationen - vorausgesetzt man beherrscht die norwegische Sprache.

Walsafari
in Andenes. Dies ist der erste Ort auf den Vesterålen,
von dem aus Walsafaris unternommen wurden.
Updates des Buches, nach Datum
(
Ich weiß ja, dass
es meistens nicht nötig ist, aber: Alle, die wieder in
Skandinavien campen fahren, möchte ich noch einmal auf die
„Jedermannspflicht“ hinweisen, die ja Teil des
Jedermannsrechtes ist: Bitte nehmt Euren Müll wieder mit, zeltet
nicht zu dicht an Häusern oder auf ungemähten Wiesen. Auch
eingezäunte Landstücke sind tabu für Zelter. Ich
schreibe dies noch einmal so eindringlich, weil die Skandinavier
immer stärker überlegen, das Jedermannsrecht abzuschaffen,
weil es zu viele Touristen ausnutzen. Denn eigentlich ist doch das
Offene in der dortigen Gesinnung ein herausragend positives Merkmal
der nordischen Menschen und deshalb etwas unbedingt erhaltenswertes,
oder? (
Euroschecks werden
nicht mehr überall akzeptiert. Siehe auch unter 23.12.98. (
Seit 1.3.1999 hat die
norwegische Post die Postleitzahlen reformiert. Die aktuellen gibt es
nun bei posten.
(
S. 47: Seit Anfang 1997
ist es nicht mehr Möglich, in Schweden vom Deutschen
Postsparbuch Geld abzuheben. Norwegen hatte sich schon ein Jahr
vorher vom Postsparbuch-Service verabschiedet. Allerdings gibt es ab
1.1.1999 die neue „Spar-Card“ der Postbank. Mit ihr wird es
möglich sein, viermal innerhalb eines Jahres im Ausland an
VISA-Automaten kostenfrei Geld abzuheben. Ansonsten bleiben nun noch
Reiseschecks oder EC- und Kreditkarte als Zahlungsmittel. Die
Geldautomaten akzeptieren selbstverständlich auch die
deutschen Karten. (
Die Brücke über
den Raftsund ist fertiggestellt. Man kann nun von der Insel
Austvågøya ohne Fähre nach Hinnøya gelangen,
indem man von Fiskebøl nach Osten fährt (aus „Nordis“).
(
S. 33: Für die Anreise mit der Bahn muss
der Norwegen-Reisende im Vergleich zu 1995 viel mehr für die
Fahrkarten bezahlen. Eine Rückfahrkarte Kiel-Narvik kostet nun
schon ca. DM 700 (Kiel-Oslo DM 590!!). Für viele lohnt sich da
bestimmt der Kauf eines Scanrailtickets. Das gibt es in drei
Kategorien: 1. Fünf Fahrten in 15 Tagen (DM 330), 2. Zehn
Fahrten in 1 Monat (DM 450) und 3. Drei Wochen freie Fahrt (DM 520).
Auch das Übersetzen mit der Color-Line-Fähre
(Kiel-Oslo) ist nun preislich durchaus günstiger (Liegesessel DM
150 in der Saison). Meiner Meinung nach zusammen mit folgendem
Punkt ein sehr schlechtes Bild für die Bahn.
S. 33: Seit einiger Zeit hat die Bahn den
Gepäckservice abgeschafft. Während man früher
Gepäck und Fahrräder gegen eine Gebühr an den
Zielbahnhof vorschicken lassen konnte, ist man heute gezwungen,
entweder einen teuren Speditionsdienst in Anspruch zu nehmen oder
diese wichtigen Dinge umständlich nerven- und muskelaufreibend
selbst von Zug zu Zug zu verladen. Das kostet DM 16 für eine
Fahrradkarte ins Ausland plus Reservierungsgebühr. Natürlich
kann man dann auch nur in den selteneren Zügen reisen, die ein
Fahrradabteil mitführen. Das zieht meistens ungünstigere
Verbindungen nach sich.
S. 47: Der Kurs der norwegischen Krone hat
sich seit Drucklegung (1995) nicht verändert.
S. 74: In Andenes zeigt die Ausstellung
„HISNAKUL“ das Zusammenleben von Natur und Mensch. Öffnungszeiten:
12-18 Uhr (NOK40/20). (Aus: „Nordis“ 4/98, S. 18). Ich nehme an, es
handelt sich um die Weiterentwicklung des dortigen Walzentrums. (
S. 134: Herberge und Kunsthandwerk bei „Nyksund
Kunsthandverk“. Der Inhaber Karl H. Nickel bietet auch Kurse an.
Tel 76134381, Fax 76134348. Für Mitglieder der DNF
gibt es 10% Ermäßigung.
Die Betitelungen der Fotos auf den
Seiten 118/119 und 174/175 sind leider vertauscht. (
Das Bild auf den Seiten 171/172 wurde vom
Fredvang-Campingplatz aufgenommen. (
S. 37: Besagte norwegische Firma heißt Helly
Hansen. (
S. 37: Wenn Sie mit dem Fahrrad durch
Norwegen an- oder abreisen, sollten Sie mehr Wert auf viele
Gänge legen. (
S. 38: Ich meine die Satteltaschen und Packtaschen
der Firma Ortlieb.
(
S.42: Von den braunen Süßmolkekäsen
ist nur der Gudbrandsdalsost unter dem Namen „Gjetost“ in Deutschland
erhältlich. Sie finden ihn in jeder gut sortierten Käsetheke.
(
S. 43: Die erwähnte meistverkaufte Eismarke
heißt „Diplom Is“. (
S. 44: Im Ort Nusfjord gibt es frischen
Fisch aus dem Kühlhaus zu kaufen. Bitte melden Sie sich im
Laden. (
S. 49: Selbstverständlich beim Jedermannsrecht
ist es auch, Zäune um Grundstücke zu respektieren. (
S. 54: Bitte den Absatz mit dem „Smiley“ streichen,
s.a. S. 47. (
S. 54: Vorwahlnummer für
Auslandsgespräche aus Norwegen: 00-xx-. (
S. 65: Auf der Unterkunftskarte müssen
folgende Orte nachgetragen werden: Stamsund (Jugendherberge)
und Moskenes (neuer Campingplatz). (
S. 71: Alle Daten (Telefonnummern, Preise
usw.) sind selbsverständlich ohne Gewähr. In Anbetracht des
Erscheinungsjahres (1995) können sie sich mehr oder weniger
stark verändert haben. (
S. 90: Den Laden in Kleppstad gibt es nicht
mehr. Leider, leider! Der Platz eignet sich aber immer noch als
Radlertreff. Warum auch nicht? (
S. 93: Der Ableger für das Schnellboot nach
Narvik befindet sich auch noch im Zentrum bei der
Touristeninformation. (
S. 96: Knutmarka Feriesenter schließt im
Winter. (
S. 120: In Digermulen gibt es einen Laden. (
S. 148: In Moskenes befindet sich ein neuer
Campingplatz (NOK 30/Zelt, NOK 90/Campingwagen, 1996). Die
Rezeption befindet sich im Laden am Fährableger. Wer dem Wind
entfliehen will, sollte sein Zelt auf dem Gebiet hinter dem Häuschen
mit den Sanitäranlagen aufstellen. (
S. 185: Vergessen aufzuzählen wurden die Boote
nach Moskenes, Værøy und Røst. (
S.198: „h-melk“ bedeutet „helmelk“ (Vollmilch). (
S. 14: Es hat sich ein Fehler in der
Temperatur-Niederschlagstabelle eingeschlichen: Die mittlere
Niederschlagsmenge für den Monat Dezember beträgt
nicht 602 mm, sondern natürlich nur 62 mm. (
S. 18: Zum Papageientaucher ist noch sehr
wichtig zu wissen, dass dies ein Zugvogel ist, der nur von Frühling
bis zum frühen Sommer auf den Lofoten und Vesterålen zu
sehen ist. (
S.26: Es ist ein Tunnel zwischen Melbu und
Fiskebøl geplant. Durch ihn wäre das Erreichen der
Lofoten völlig ohne Fährverbindung möglich. (
S. 30: Zum Thema Walfang passiert in letzter
Zeit viel. Neueste Informationen gibt es bei Greenpeace.
(
S. 33: Vielen
Bahnbeamten ist nicht bekannt, dass es möglich ist, Gepäck
und Fahrräder nach Narvik aufzugeben. Dies ist aber wirklich
der Fall. (
S. 34: Das Busterminal
in Svolvær befindet sich oberhalb der Touristeninformation
(Treppe hoch). Dort ist es möglich, auf einem öffentlichen
Computer, auch außerhalb der Öffnungszeiten,
Busverbindungen herauszufinden. (
S. 34: Das
„Nordturist-Ticket“ heißt jetzt „Scanrail-Ticket“. Es
verbilligt zusätzlich die Busfahrten in Skandinavien auf 50% den
Normalpreises. (
S. 43: Typisch
norwegisch: Rømmegrøt
(
S. 43: Die Rentierwurst
(reinsdyrpølse) und die Elchwurst (elgpølse)
sind sehr empfehlenswert und nicht unbedingt teurer als andere
Salami. Sie sind kräftiger im Geschmack. Ein Alltagsessen der
Norweger sind übrigens Fleischklöße
(kjøttboller). (
S. 61:

The
Whale Route. Durch die neue Fährverbindung Andenes-Senja ist
es nun besonders gut möglich, die Lofoten und Vesterålen
als Etappenziel auf dem Weg zum Nordkap zu verwenden. Sie können
ohne einen Umweg auf der ganzen Länge durchfahren werden.
(Oktober 97)
S. 20: Unterdessen gibt es zwei „Nachahmer“ der Walsafari in Andenes (s.o): Whale Watch AS in Stø und Whale Tours AS in Nyksund. (Oktober 97)
S. 24: Weiterer Lesetipp: „Dinas Buch“. (Oktober 97)
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Noch weitere Fragen? Dafür bin ich unter lofoten(AT)kowa-online.de immer zu erreichen!